"Geschichte" in der Wochenzeitung "DIE ZEIT"

In der Wochenzeitung "DIE ZEIT" vom 25.6.2020 steht auf der Seite 15, "Geschichte",  eine Erinnerung von Petrer Schütt an seine Beteiligung am Sturz des Kolonialdenkmals Im Garten der Hamburger Universität am 8.8.1967.

 

"Der Anschlag auf das Kolonialdenkmal im Garten der Hamburger Universität war nicht von langer Hand geplant. Für mich war es eher ein spontaner und persönlicher Racheakt...." mehr in  "DIE ZEIT"    hier klicken

Über Berthold Brecht im Dreigroschenheft

Wer wie ich ein Brecht-Fan ist, der kann ebenfalls übers Internet im Zentralorgan der Brechtgemeinde, dem "Dreigroschenheft", Heft 3/2020, auf den Seiten 39ff drei anekdotische und humorvolle Beiträge von mir nachlesen, die von meiner Verehrung für meinen literarischen Lehrer und Meister Zeugnis ablegen. 

Download Dreigroschenhefte hier klicken

Solidaritätsgedicht von Peter Schütt:

Peter Schütt hat in seiner 1979 erschienenen literarischen Reportage "Die Muttermilchpumpe" als erster deutscher Autor die Rassendiskrimierung in den USA dargestellt. In seiner Streitschrift "Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan", 1981 veröffentlicht, beobachtet er den Alltagsrassismus in Deutschland.


Waschhauslesungen

Liebe Freundinnen und Freunde des Waschhauses:
es tut mir leid, und ich vermisse Euch. Ich bin verärgert, und ich denke, Ihr könnt meinen Ärger verstehen. Ich habeheute noch einmal beim "Projekt Wesselyring", dem das Waschhaus offiziell als Jugendtreff untersteht,  nachgehakt und die Nachricht erhalten, dass vorerst keine Lesungen möglich sind. Möglicherweise sollen sie erst dann wieder erlaubt werden, wenn ein Impfstoff zur Verfügung steht. Das kann dauern. Ich werde diesen Bescheid aber nicht widerstandslos hinnehmen, sondern mich in der nächste Woche an das Bezirksamt wenden. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.
Bleibt gesund und seid herzlich gegrüßt von 
Eurem Waschhausmeister
Peter Schütt

LITERATUR IM WASCHHAUS

Liebe Waschhausgemeinde:

Traurig, aber wahr! Von der Kulturbehörde hatte ich grünes Licht bekommen, und eine Mitarbeiterin hat mir sogar gratuliert, dass das kleinste Hamburger Literaturhaus den Anfang macht. Aber dann ist alles anders bekommen. Am Tag nach der schönen Lesung mit Margret Silvester bekam einen Anruf von Bezirksamt Nord, dass alle Waschhauslesungen im Juni verboten sind. Später wurde ich sogar gedrängt, meinen Schlüssel in der Sozialstation abzugeben. Der Grund: das Bezirksamt führt das Waschhaus als "Jugendtreff" und begründet damit die strenge Regelung.

Die Sonntagslesungen müssen leider ausfallen. Nach Pfingsten werde ich versuchen, die für Juni geplanten Lesungen in irgendeiner Form zu retten. Ich melde mich rechtzeitig, um mitzuteilen, wie es weitergeht.

Falls ihr einen kleinen Raum für unsere Lesungen kennt oder empfehlen könnt, würde ich mich über Eure Rückmeldungen sehr freuen!

Bleibt gesund und seid herzlich gegrüßt

von Eurem Waschhausmeister
Peter Schütt